Sonntag, den 02.04.2017, wurde in Bonn das landesoffene Kyu-Kata Turnier um den Dieter Born

und den Franz-Karl Patzner Gedächtnis Pokal ausgetragen. Kata ist die andere Seite von Judo. Dabei treten Judoka zusammen mit einem Partner gegen andere Paare an und demonstrieren einstudierte Reihenfolgen von Techniken. Dies wird dann nach verschiedenen Kriterien bewertet. Das Paar, das die beste Vorführung liefert, gewinnt das Turnier. Während übliche Kata Turniere bis hin zu den Weltmeisterschaften Trägern des schwarzen Gürtels vorbehalten sind, ist es bei diesem Turnier etwas anders. Unabhängig von Alter und Geschlecht treten Inhaber von farbigen Gürteln, also Judo Anfänger, mit ihren jeweiligen Partnern an, um zu zeigen, wer seine Techniken am besten beherrscht.

Dieses Jahr stellte der Judo Club Swisttal e.V. eine Teilnehmerin mit dem gelb-orangenen Gürtel, die mit ihrer Partnerin vom Budo Zentrum Meckenheim, die den orangenen Gürtel trägt, zum Turnier fuhr. Trotz neuer Rekord-Teilnehmerzahl konnten die beiden sowohl die Klasse der gelb orangen Gürtel als auch die Klasse der orangen Gürtel gewinnen. Zusätzlich gewannen die beiden den Franz Karl Patzner Gedächtnis Pokal für die Teilnehmer mit den höchsten Punktzahlen aller Klassen.

 

Als Anreiz was nach der Kyu Kata kommt, zeigte der Swisttaler Trainer Thomas Trimborn mit seinem Partner Christian Vogelsgesang vom MSV Meckenheim die Nage no Kata, wie sie auf anderen Kata Turnieren und bei der Prüfung zum ersten schwarzen Gürtel verlangt wird.

Die Teilnehmer der ersten Gruppe sowie die Wertungsrichter werden begrüßt

Am Samstag, den 01.04.2017, fand in Köln die G-Judo Landesmeisterschaft statt, bei der geistig behinderte Judoka in verschiedenen Klassen gegeneinander antreten. Emi Wacker fuhr mit Trainern und Eltern hin, um zum ersten Mal für ihn und den Judo Club Swisttal bei den G-Judoka anzutreten. Bisher hatte er mehrere Platzierungen bei normalen Kreisturnieren erreicht und hoffte auf ein gutes Ergebnis bei den Landesmeisterschaften. Bei dem gut organisierten Turnier waren aber auch seine Trainer zum ersten Mal, und da dort einiges anders läuft als sonst, mussten alle Beteiligten etwas dazu lernen. Er trat in der Klasse I an, in der alle sind, die beim Training mit „normalen“ Judoka zusammen trainieren. In seiner Gewichtsklasse erreichte er nach sehr kurzen Kämpfen einen hervorragenden 3. Platz, direkt nach 2 Judoka, die geistig einiges fitter zu sein schienen.

Die G-Judoka wärmen sich zusammen mit dem deutschen Kaderathleten Benni Münich auf.

Samstag, den 25.03.2017, nahm der Swisttaler Judoka und Trainer Thomas Trimborn am bundesoffenen „Senioren Cup“ mit internationaler Beteiligung in Bochum teil. Entgegen dem Namen ist das ein Turnier für alle Europäer über 30 Jahre. Dort konnte er in der Altersklasse der 30 – 34 Jährigen über 90 kg durch 4 sehr kurze Kämpfe den ersten Platz erkämpfen. Selbst im Finale, gegen einen 150 kg schweren Gegner, setzte er sich in kurzer Zeit durch. Dabei gelang ihm sein erster Sieg bereits nach wenigen Sekunden, und kein Gegner schaffte es eine Wertung gegen ihn zu erzielen.

Thomas Trimborn kontert den Angriff des Finalgegners und geht über zum Haltegriff